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Der Rapsanbau im Ökolandbau ist schwierig und deshalb in Deutschland auf weniger als 5000 ha im Jahr begrenzt. Neben seinem hohen Nährstoffbedarf ist oft auch das Schädlingsauftreten ein begrenzender Faktor. Die zunehmende Vorsommertrockenheit führt in der Blühphase zum verstärkten Abwurf der Blüten und auch die Spätverunkrautung kann zu Problemen bei der Ernte führen. Trotzdem ist der Raps als Blattfrucht auch für den Ökolandbau eine interessante Kultur und erzielt überdurchschnittlich hohe Verkaufspreise.

Der 4. „Zukunftsdialog Ökolandbau – Transfer angewandter Forschung" bringt Expert*innen aus Wissenschaft, Beratung und Praxis ins Gespräch. Die Tagung wird gemeinsam mit dem Julius Kühn-Institut (JKI) an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ausgerichtet und wird durch den Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) unterstützt. Die Veranstaltung richtet sich an Landwirt*innen der Region, Berater*innen des Ökolandbaus, (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen und Studierende der Hochschulen, aber auch an Politiker*innen, Journalist*innen, Vertreter*innen von Behörden des Bundes und der Länder sowie Verbandsvertreter*innen.

Am Mittwoch, den 15. Mai werden in Impulsvorträgen wissenschaftliche und praxisrelevante Erkenntnisse zum Thema „Ökolagischer Rapsanbau" vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert. Am Donnerstag, den 16. Mai, ist eine Exkursion geplant. So können die Teilnehmer*innen Raps und Anbauverfahren vor Ort kennenlernen und die Praxistauglichkeit selbst überprüfen.

Die Anmeldung ist online möglich unter: http://zukunftsdialogoekolandbau.julius-kuehn.de/

Die Tagungsgebühr beträgt 30,00 € (Studierende kostenfrei)

Prof. Stefan Kühne

Julius Kühn-Institut

 

Prof. Roland Hoffmann-Bahnsen

Hochschule für nachhaltige Entwicklung